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Hauskatzen Katzenhaltung Verhalten der Katze – Spieltrieb animieren

Katzenhaltung – Tipps zur Haltung von Hauskatzen, Wohnungskatzen und Regeln für den Mehrkatzenhaushalt

Verhalten der Katze – Spieltrieb animieren

Verhalten der Katze – Beutetrieb nutzen
Lebensweise der Katze – Jagen im Wohnzimmer 

 Katzenspiele als vorbeugende Maßnahme gegen Übergewicht haben wir bereits beschrieben. In einem kleinen Beispiel zeigen wir nun, wie das angeborene Verhalten der Katze für Katzenspiele genutzt werden kann.

Verhalten der Katze – fixiert auf Bewegung und Geräusche 

Die Katze kommt schnell in Bewegung, wenn sich ihr Katzenfutter-Beutestück ebenfalls bewegt. Daher gehört es zu den täglichen Katzenspielen, Pünktchen ihre „Beute“ möglichst weit weg zu werfen. Dieses Spiel entspricht dem Verhalten der Katze. Gegenstände oder Katzenfutter-Stücke, die nur auf dem Boden liegen, sind für die kleine Katze längst nicht so interessant wie ein Stückchen, das über den Boden klickert und dabei auch noch Geräusche macht. 

Das Video zeigt, wie agil unsere Katze Pünktchen bei der Jagd auf Katzentrockenfutter-Stückchen wird.

Beim Verhalten der Katze auf der Jagd stellt die Bewegung des Beutetiers den größten Anreiz für den Fang dar. Diese Beobachtung machte Paul Leyhausen, der sich einen Großteil seines Lebens mit der Erforschung des Verhaltens von Katzen beschäftigte. Still sitzende Beutetiere werden von der Katze oft selbst aus geringster Entfernung nicht wahrgenommen. Diese Erkenntnis über das Verhalten der Katzen können wir für die Katzenspiele perfekt nutzen. Beute in Bewegung lässt die junge Katze kurze Sprints einlegen, ein Sport, der dafür sorgt, dass unser Kätzchen keinen Winterspeck ansetzt. 

Foto: Carola Schubbel/Fotolia.com