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Hauskatzen Katzenhaltung Katzenratgeber – Garten-Gefahren im Hochsommer

Katzenhaltung – Tipps zur Haltung von Hauskatzen, Wohnungskatzen und Regeln für den Mehrkatzenhaushalt

Katzenratgeber – Garten-Gefahren im Hochsommer

Katzenratgeber – welche Blumen im Juli für Katzen eine Gesundheitsgefährdung darstellen
Katzentipps – Diese Blumen gefährden die Gesundheit von Katzen im Juli 

Katzen, die in den Genuss von Freigang im Garten kommen, sind auch im Hochsommer vor Gefahren nicht sicher – in Blumen und Sträucher stecken oft unliebsame Überraschungen in Form von giftigen Stoffen in den Blüten und Blättern. 

Katzenverhalten im Garten 

Schnell kann es vorkommen, dass die Katze beim herzhaften Biss ins frische Gras auch einmal daneben beisst – das passiert auch älteren, weniger verspielten Tieren. Bei Jungtieren ist der Reiz der farbigen Blüten groß. Erst vor wenigen Tagen musste Katze Pünktchen wieder von den Blättern eines Blumenstraußes naschen – es waren Rosen, sie waren ungefährlich und dennoch hatte die kleine Katzendame herzhaft an den Blättern gefressen. Auch im Garten wird das umfangreiche Angebot an „Katzengras“ gerne wahrgenommen. Daher sollte man darauf achten, dass im Rasen keine Blumen oder Kräuter wachsen, die der Katze gefährlich werden können. 

Katzentipp: Vorsicht besonders mit Lilien

Auf eine Gefahr weisen wir im Juli besonders hin: Jetzt ist Blütezeit vieler Lilienarten – und diese sind für Katzen besonders gefährlich. Daher – ob als Strauss in der Vase oder als Zierpflanze im Garten, Lilien sind für Katzen, die Pflanzen- oder Blütenteile verzehren, sehr stark giftig. Daher verzichten Sie lieber auf die Blütenpracht der Lilien – den Katzen zu Liebe … 

Katzenratgeber: Vor diesen Pflanzen sollten Sie Ihre Katze im Juli schützen 

Speziell für Katzen sehr stark giftig: Alle Lilienarten (Taglilien, Gelbrote Taglilie, Gelbe Taglilie)

Sehr stark giftig: 

• Wolfseisenhut, Gelber Eisenhut 
• Bergeisenhut, Blauer Eisenhut
• Weisse Zaunrübe, Schwarzbeerige Zaunrübe 
• Schierling 
• Gartenrittersporn 
• Stechapfel, Gemeiner Stechapfel 
• Rittersporn 
• Fingerhut; Purpur-Fingerhut; Roter Fingerhut; Grossblütiger Fingerhut; Gelber Fingerhut; 
• Alle Wolfsmilch-Arten; 
• Schwarzes Bilsenkraut 
• Flachs, Saatlein 
• Gelber Steinklee; Echter Steinklee 
• Wasserrebendolde; Wasserfenchel 
• Laternenblume, Goldglöckchen

Giftig: 
Gartenschierling (Wegen des unangenehmen Geruchs von Tieren selten gefressen) 
Gemeine Akelei
Seidenpflanze 
Clematis, Waldrebe, Alpen-Waldrebe,
Hundszunge 
Natternkopf 
Färberginster 
Bärenklau, Herkuleskraut 
Echtes Johanniskraut 
Duft-Wicke, Garten-Wicke
Liguster, Rainweide 
Geißblatt, Rote Heckenkirsche
Luzerne, Alfalfa
Sauerklee, Hainklee, Waldklee, Hasenklee
Klatschmohn, Feldmohn
Vielblütige Weisswurz, Wohlriechende Weisswurz
Schwach giftig
Wilder Wein, Gewöhnliche Jungfernrebe, Gewöhnlicher Wilder Wein 
Grosser Sauerampfer

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte Ihre Katze eine Blume angefressen haben und Symptome wie Erbrechen, Krämpfe oder andere Merkmale einer Vergiftung zeigen, suchen Sie sofort den nachstgelegenen Tierarzt auf!