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Last updateDo, 05 Okt 2017 10am

Hauskatzen Katzenhaltung Katzenratgeber – der richtige Platz für den Kratzbaum

Katzenhaltung – Tipps zur Haltung von Hauskatzen, Wohnungskatzen und Regeln für den Mehrkatzenhaushalt

Katzenratgeber – der richtige Platz für den Kratzbaum

Katzenratgeber – der richtige Platz für den Kratzbaum
Standort für den Kratzbaum – dem Katzenverhalten entsprechend aussuchen 

Kratzbäume gehören nicht unbedingt zu den Zierobjekten einer Wohnung. Damit die Katze oder der Kater den Kratzbaum nutzt, sollte man auf den Standort des Kratzbaums in der Wohnung achten. Sonst verliert der Kratzbaum seine Funktion – weil die Katze ihn einfach nicht benutzt. 

Katzenverhalten: Kratzen am gewünschten Ort 

Das Krallenschärfen und Markieren durch Kratzen kann man einer Katze nicht abgewöhnen – diese Aktivitäten gehören zum normalen Katzenverhalten. 
Bei ihrem Katzen-Seminar in der Tierklinik LESIA mit dem bezeichnenden Thema „Wenn der Haussegen schief hängt“ streifte Katzen-Psychologin Gabriele Müller auch das Thema der Spielplätze für die Katze. Und wies darauf hin, dass der Kratzbaum in der „katzengerechten“ Wohnung natürlich einen exponierten Standort haben muss.

Wie sollte der Standort für den Kratzbaum beschaffen sein? 

+ Der Kratzbaum sollte den Ausblick auf das Katzenrevier ermöglichen 

+ Optimal: Wenn die Katze aus dem Fenster oder ins Grüne sehen kann

+ Der Platz sollte von der Katze gern aufgesucht werden

+ Verstecken sie den Kratzbaum nicht in einer dusteren Ecke eines Raumes! 

Katzenratgeber: Diese Voraussetzungen muss ein guter Kratzbaum erfüllen

Weitere wichtige Voraussetzungen: Der Kratzbaum sollte natürlich stabil sein – und auch den beherzten Sprung eines sieben-Kilo-Katers aushalten können. Am besten sind Kratzbäume, die sich an der Wand verankern lassen. Die Kletterflächen der Kratzbäume sollten der Katze oder dem Kater genügend Halt bieten, also nicht aus glatten oder gar polierten Holzflächen bestehen. Und für Katzen, die ihre Siesta gerne auf dem Kratzbaum geniessen, muss natürlich auch ein flauschiges Plätzchen da sein. Und bitte daran denken – ein Kratzbaum ist eine doppelte Investition: In das Spielrepertoire Ihrer Katze. Und in die Unversehrtheit Ihrer Möbel … 


Wer in seinem Haushalt Probleme mit Kratzmarkieren hat, kann sich auch professionelle Unterstützung bei erfahrenen Katzenverhaltenstherapeuten wie Gabriele Müller von den „Vierpfotenprofis“ einholen. Gut für die Katze, noch besser für die Mensch-Tier-Beziehung!