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Hauskatzen Katzenhaltung Katzenratgeber für Hauskatzen im Garten – giftige Blüten im Oktober

Katzenhaltung – Tipps zur Haltung von Hauskatzen, Wohnungskatzen und Regeln für den Mehrkatzenhaushalt

Katzenratgeber für Hauskatzen im Garten – giftige Blüten im Oktober

Gefahren durch giftige Blumen für Hauskatzen im Oktober
Was der Hauskatze im herbstlichen Garten blüht – und gesundheitsgefährdend wird

Für Hauskatzen, die den Herbst im Garten genießen dürfen, ist der Spaziergang draußen bereits wesentlich weniger gefährlich als im Sommer. Denn die Zahl der Pflanzen, die für Hauskatzen eine Gesundheitsgefahr darstellen, nimmt langsam ab. 

Dennoch sollte man auch im Oktober noch ein Auge auf die Hauskatzen haben, besonders wenn der Garten Neuland ist.

Jungtiere spielen nur zu gern mit den kleinen, roten Früchten des Ilex, der Stechpalme – und schnell ist eine der kleinen Früchte verschluckt. Zudem blühen noch einige Pflanzen, deren Bestandteile und Inhaltsstoffe für Hauskatzen giftig sind. 

Vorsicht mit Naschkatzen unter den Hunden: Trauben wirken toxisch

Bei der Recherche zu den giftigen Blüten und Sträuchern fanden wir auch den speziellen Hinweis für Hundebesitzer, das Weinreben und Trauben für Hunde eine Gefahr darstellen. Sowohl die Trauben als auch Rosinen wirken bei Hunden toxisch – besondere Aufmerksamkeit sollte man also der Obstschale schenken, wenn Allesfresser wie Labradore im Raum sind. 

Katzenratgeber: Diese Gartenpflanzen gefährden Hauskatzen (und Hunde) 

Hier die Liste der für Hauskatzen giftigen Blüten und Sträucher im Oktober: 

Sehr stark giftig 

• Herbsteisenhut 

• Gemeiner Stechapfel (Asthmakraut, Tollkraut) 

• Tabak

• Jakobs-Kreuzkraut; Jakobs-Greiskraut 

 

Stark giftig

• Wolfsmilch-Arten 

• Schwarzer Nachtschatten

• Ilex (Stechpalme, Christdorn) 

• Europäische Weinrebe (Weinrebe, Weinstock )Hund: Trauben, Rosinen

 

Giftig

• Gartenschierling (Hundspetersilie, Faule Grete)  

• Clematis (Waldrebe, Alpen-Waldrebe)

• Herbstkrokusse 

• Alpenveilchen 

• Hornsauerklee (Sauerklee, Hainklee, Waldklee, Hasenklee, Kuckucksklee)

• Avocado 

• Korallenstrauch (Korallenbäumchen, Korallenkirsche, Jerusalemkirsche) 

Bei Anzeichen einer Vergiftung: Bitte sofort einen Tierarzt oder die nächstgelegene Tierklinik aufsuchen! Je früher das Tier behandelt wird, umso größer sind die Chancen, dass die Vierbeiner keine größeren gesundheitlichen Schäden davontragen.