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Hauskatzen Katzenverhalten Verhalten der Katze – was macht Stress?

Verhalten der Katze – was macht Stress?

Verhalten der Katze - Stressfaktoren
Lebensweise der Katze: Am liebsten geregelt 

Die Lebensweise der Katze kann man durchaus als konservativ bezeichnen, denn Katzen lieben ein geregeltes Leben. Geregelte Zeiten für die Fütterung, die Decke immer am gleichen Lieblings-Plätzchen, so fühlt die Katze sich wohl. 

Verhalten der Katze bei Veränderungen 

Genau so sensibel reagiert das Verhalten der Katze auf Veränderungen im Lebensumfeld. Wir können diese Veränderung immer an Katze Penny ablesen – wenn ihr Lieblings-Mensch auf Dienstreise geht. Das Verhalten der alten Katzendame ändert sich deutlich. Sie zieht sich abends auf einen speziellen Platz auf der Fensterbank zurück. Sie wird deutlich ruhiger, wirkt sogar manchmal „traurig“ (obwohl in dieser Einschätzung sicher viel menschliche Perspektive liegt) und ändert auch ihre täglichen Gewohnheiten. 

Verhalten der Katze: Stressfaktoren 

Die Abwesenheit einer wichtigen Bezugsperson kann für eine Katze bereits ein Stressfaktor sein. Selbst beste Betreuung ersetzt eben nicht den Lieblingsmenschen. Veränderungen in der Wohnung und im Lebensumfeld der Katze ziehen schnell Reaktionen im Verhalten der Katze nach sich. Sehr gut zu beobachten ist dies bei einem Umzug mit einer Katze: Sie braucht einige Tage, bis sie sich in der neuen Umgebung eingewöhnt hat. Extreme Geräusche sind starke Stressfaktoren: Wir können uns sicher kaum vorstellen, wie das feine Gehör der Katze auf starke Schall-Impulse reagiert, zumal dann wenn Geräusche unbekannt sind. Die heftigste Reaktion erlebten wir mit unserem Jungkater Anton, als ein Schützenverein mit Marschmusik durch die Strasse zog. Die Geräusche der Marschmusik verursachten eine panische Flucht des Katers in einen Küchenschrank, wo er vollkommen verängstigt kauerte und erst nach längerer Zeit wieder as seinem Versteck kam. 

Tipps gegen Stress: 

+ Räumen Sie die Wohnung nicht zu oft um 

+ Schaffen Sie der Katze oder dem Kater sichere, feste Rückzugsräume 

+ Versuchern Sie so weit wie möglich einen geordneten Tagesablauf mit regelmässigen Fütterungszeiten einzuhalten

+ Katzen lieben Rituale: Spielen Sie zu festen Zeiten (morgens und abends) mit der Katze – das stärkt die Beziehung zwischen Samtpfote und Mensch! 

Bildquelle: aboutpixel.de / reflector © Philippe Fiedler