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Welche Hunderasse passt zu welchem Menschen?

Hundehaltung – welcher Hund passt zu welchem Menschen


Man sagt, dass mit der Zeit sich Hund und Hundehalter immer ähnlicher werden. Ob dies der Richtigkeit entspricht, darf bezweifelt werden. Äußerst wichtig hingegen ist es, ob Herrchen und Vierbeiner sich verstehen und gut zusammenpassen. 

 

Ein aktiver Jogger, der mit seinem Hund kilometerweite Strecken bei jedem Wetter zurücklegt, ein junges Mädchen, das seinen süßen Vierbeiner mit Schleifchen schmückt und zum ersten Mal für ein anderes Lebewesen Verantwortung übernimmt oder eine alleinstehende alte Dame, die sich kaum noch bewegen kann und aufgrund mangelnder Sozialkontakte einen Hund hält, haben alle sehr unterschiedliche Ansprüche an ihr Haustier. An diesen Beispielen wird deutlich, dass jeder einen Vierbeiner wählen sollte, welcher sowohl zur eigenen Persönlichkeit wie auch der Lebenssituation passt.

Allgemeine Hinweise 

Im Internet findet man heutzutage viele Hinweise zu den einzelnen Hunderassen. Somit kann man entweder alleine oder gemeinsam mit der ganzen Familie im Internet auf Online-Lexika wie hunde-zone.at surfen, um nicht nur über Herkunft, Fell, Gewicht, Größe und FCI-Gruppe oder andere Äußerlichkeiten etwas herauszufinden, sondern auch über die Haltung und das Wesen des Tieres.
Außerdem bieten Portale wie Arcor.de aufschlussreiche Tests an, die eine erste Orientierung für die Interessierten bieten. Allerdings hat jedes Tier auch individuelle Züge, sodass jeder, der sich einen Hund anschaffen will, auch das Tier selbst soweit wie möglich kennenlernen sollte, um sich persönlich ein Bild zu machen.

Hütehunde, Treibhunde

In der FCI-Gruppe 1 sind Hüte- und Treibhunde zusammengefasst. Darunter finden sich populäre Vierbeinertypen wie Schäferhund, Collie und Border Collie. Diese Hunde sind aufgrund der ihnen einst zugedachten Aufgaben der Bewachung und Verlagerung von Herdentieren selbstständig, ruhig und wachsam.
Sie benötigen jedoch einiges an Bewegung. Insbesondere die freundlichen, aufgeschlossenen und äußerst treuen Collies werden gerne für Familien gewählt. Die in drei verschiedenen Farbschlägen vorkommenden Vierbeiner (Zobel-Weiß/ Tricolor/ Blue Merle) besitzen allerdings häufig Augenerkrankungen und den MDR1-Gendefekt.

Dachshunde

Dachshunde werden so genannt, da sie früher zur Dachsjagd eingesetzt wurden. Heute existiert von dieser Hundegruppe nur noch der Dackel, der auch Teckel genannt wird. Er ist ein Familientier und ein überdurchschnittlich guter Begleithund, welcher in der Regel sehr an seinem Besitzer hängt.
Allerdings kann er zuweilen etwas eigensinnig reagieren. Draußen verhält sich der Teckel lebhaft und sehr aktiv. Er ist wendig, aufgeweckt und intelligent. Eine rassetypische Schwäche ist die sogenannte Dackellähme, ein Bandscheibenvorfall.

Gesellschafts- und Begleithunde

Die liebenswerten, jedoch sehr unterschiedlichen Hunde der FCI-Gruppe 9 eignen sich wie der Name sagt zur Begleitung. Obwohl sie sozialverträglich sind und sich gern unterordnen, sind sie geprägt durch ein starkes Selbstbewusstsein und haben ihren eigenen Kopf. Pekingese, Mops, Pudel oder Chihuahua sind bekannte Beispiele unter den Begleithunden, die bei aller Unterschiedlichkeit durch eine ausgefallene Zeichnung, ein insgesamt attraktives Äußeres und ausgesprochene Friedfertigkeit zusammenzufassen sind.

Schlussbemerkung

Es existieren noch einige weitere FCI-Gruppen und insgesamt über 340 Hunderassen weltweit. Daher kann dieser Artikel nur eine Anregung bieten. Nicht unbedingt geeignet für Kinder und Familien sind beispielsweise die aggressiven, ursprünglich auf Kampf ausgerichteten Terrier. Die Erfahrungen von Bekannten oder anderen Hundehaltern können für eine Kaufentscheidung wertvolle Anhaltspunkte liefern.