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Last updateDo, 05 Okt 2017 10am

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Katzenernährung: Was macht das Holz im Katzenfutter?

Katzenernaehrung – welche Inhaltsstoffe sind im Katzenfutter?

Inhaltsstoffe im Katzenfutter 
Wer bei der Katzenernährung auf Qualität achtet, liest gelegentlich auch einmal das Kleingedruckte auf der Katzenfutter-Verpackung. Und da versteckt sich dann als Füllmittel – Holz.

 

Katzenernährung – wissen, was im Futter steckt 

Das Holz im Katzenfutter versteckt sich hinter dem Begriff „Lignozellulose“. Klingt nicht gefährlich, ist aber auf den ersten Blick nicht vertrauenerweckend für artgerechte Katzenernährung. Zellulose ist allerdings ein Füllstoff, der in konventionellem Katzenfutter für ein wenig Volumen sorgt – und auch im Feuchtfutter als Bestandteil der Katzenernährung eingesetzt wird. 

Holz als Bestandteil der Katzenernährung?

Die Zellulose-Bestandteile sollen im Katzenfutter natürlich eine Funktion erfüllen. Katzen haben einen kurzen Dickdarm – und daher eine weniger ausgeprägte Darmperistaltik. Zellulose im Katzenfutter kann daher, Ballaststoffen in der menschlichen Nahrung gleich, verdauungsfördernd wirken. Dies soll speziell Hauskatzen zu Gute kommen, die sich weniger bewegen und daher eher dazu neigen, übergewichtig zu werden.
Was die Hersteller verschweigen, ist leider die Herkunft und Qualität der Lignozellulose.  Trotz der positiven Wirkung, die Zellulosebeimischung im Futter haben soll, bleibt der Eindruck: Das Katzenfutter ist mit einem Stoff versetzt, den die Katze in ihrer natürlichen Ernährung nicht zu sich nehmen würde. 

Katzenernährung alternativ – Bio-Katzenfutter 

Bei der Katzenernährung mit Bio-Katzenfutter kommen andere Inhaltsstoffe in den Mix für’s Trockenfutter. Diese haben auch die Aufgabe, die Verdauungsfunktion des Darms anzuregen und zu unterstützen. Dazu werden im Bio-Bereich beispielsweise Kerne von Sonnenblumenschalen genutzt. Zusätzlich achten Bio-Anbieter von Katzenfutter darauf, nur Zutaten aus biologischer Erzeugung zu nutzen. 

Fazit: 

Warum Lignozellulose Katzenfutter beigemischt wird? Nun, zunächst gehen wir mal davon aus, dass es eine günstige Zutat für mehr Volumen und Gewicht ist. Die gesundheitsfördernde Wirkung, die speziell bei Katzen die Bildung von Haarballen reduzieren soll, kann man auch auf natürliche Weise erreichen – durch das Bereitstellen von Katzengras. Wir ziehen die Bio-Variante vor und denken, dass die Katze in freier Wildbahn sicher auch keine Holzspäne fressen würde … 

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