Sonntag, Okt 22nd

Last updateDo, 05 Okt 2017 10am

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Katzen Ratgeber – Katzen nach Narkose

Hauskatzen-Ratgeber - Katze nach Narkose

Nach einer Narkose ist die Katze sichtlich angeschlagen – das Narkosemittel wirkt stundenlang nach, sie kann ihre Bewegungen nicht richtig koordinieren. Für den Menschen bedeutet das: Sicherheitshalber betreuen, bis die Katze wieder fit ist!


Sechs Tipps für die Betreuung von Katzen nach einer Narkose

• Rückzugsmöglichkeit schaffen 

Die Katze braucht Ruhe und will sich vielleicht sogar zurückziehen. Ein Karton oder ein Korb mit einer Decke sorgt für das ruhige Plätzchen. 

• Erbrechen oder Speicheln 

Es ist möglich, dass die Katze nach der Narkose erbricht. Auch vermehrtes Speicheln kann eine Reaktion auf das Narkosemittel sein. 

• Katzen nach Narkose versorgen und beobachten

Nach einer Narkose kann es längere Zeit dauern, bis die Wirkung des Narkosemittels nachlässt. Die Katze taumelt beim gehen und ist unsicher. Daher unbedingt darauf achten, dass die Katze nicht auf Möbel klettert – die Verletzungsgefahr durch Stürze in diesem Zustand ist groß! Für die Bezugsperson heisst das: Mindestens einen Tag Urlaub nehmen!

• Mehrkatzen-Haushalt: Katzen trennen 

Nach einer Narkose reagieren Artgenossen oft äußerst aggressiv auf eine narkotisierte Katze. Daher sollte man die narkotisierte Katze von ihren Artgenossen zunächst fernhalten, bsw. in einem separaten Zimmer. 

• Futter nach Narkose

Die Angaben, wann die Katze wieder gefüttert werden darf, variieren, je nach Art de Eingriffs und der Narkose, zwischen zwei und 12 Stunden. Fragen Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie Ihre Katze abholen, wann sie wieder Futter bekommen darf. 

• Freigänger: Stubenarrest 

Freigänger-Katzen sollten nach einer Behandlung unter Narkose wenigstens 24 Stunden Stubenarrest bekommen und im Haus oder in der Wohnung bleiben.