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Last updateDo, 05 Okt 2017 10am

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Junge Katzen ausgewogen füttern

Junge Katzen ausgewogen füttern

Sobald Katzenbabys von der Mutter entwöhnt werden, sollte man auf ausgewogene Ernährung achten. Wie geht das am besten? Mit einem gesunden und abwechslungsreichen Mix.

 

Die Anforderungen an die ausgewogene Ernährung von Babykatzen sind meist etwas höher als dies bei erwachsenen Katzen der Fall ist. Kittenfutter muss nicht nur gut schmecken, sondern die junge Katze im Wachstum unterstützen und mit den Nährstoffen versorgen, die für ihre Gesundheit wichtig sind. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe und Proteine, die im Futter enthalten sein sollten, damit der Katzennachwuchs gesund aufwächst.
 
Dabei kommt natürlich auch die Frage auf: Lieber Nass- oder Trockenfutter nutzen?
Wir sind klare Befürworter von Nassfutter. Schließen jedoch Trockenfutter für heranwachsende Katzen nicht aus, sondern sehen es als perfekte Ergänzung – nicht allein für die Ernährung, sondern auch für die Gewöhnung an den Menschen und in bestimmten Lebenssituationen der Besitzer.
 
Wann macht Trockenfutter für Jungkatzen Sinn?
 
1. Wenn junge Katzen tagsüber allein in der Wohnung sind
Besonders für berufstätige Katzenbesitzer bietet Trockenfutter die Möglichkeit, genügend Futter über den Tag bereitzustellen. Junge Katzen sollten mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt bekommen. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres wird empfohlen, dem Katzennachwuchs über den Tag verteilt bis zu sechs Mahlzeiten anzubieten. Mehrere Rationen Nassfutter in der Wohnung deponieren, während man abwesend ist? Keine gute Idee, besonders bei hohen Temperaturen – die Fleischration für’s Kätzchen kann ungenießbar werden.
 
2. Trockenfutter als Bewegungsanreiz
Junge Katzen, die den Tag alleine in der Wohnung oder im haus verbringen müssen, nutzen gerne Spielmöglichkeiten. Dazu bietet sich Katzenzubehör wie der Pipolino, ein mobiler Katzenfutterspender, an. Schon ab der 12. Woche können Katzen mit dem Pipolino gefüttert werden – und lernen dabei, für ihr Futter spielerisch zu arbeiten. Ähnliche Anreize für die Verbindung von Spielangebot und Trockenfutter bieten Fummelbretter, bei denen die Kätzchen gefordert werden, mit Geschicklichkeit die Futterstückchen aus kleinen Verstecken heraus zu befördern.
Man muss noch nicht einmal Katzenspielzeug einkaufen, sondern kann sich oft mit einfachsten Mitteln behelfen: Trockenfutterstücke unter Knisterpapier schnippen und die Katze suchen lassen – eine kleine Aufgabe, die dem Jagdtrieb der Stubentiger gerecht werden und für Bewegung sorgen. Wie das funktioniert, zeigt unser kleines Beispielvideo bei YouTube.
 
3. Trockenfutterstücke als Belohnung beim Klickertraining
Mit Klickertraining kann man nicht früh genug beginnen. Nicht nur, weil gemeinsames Spielen und trainieren die Mensch-Tier-Beziehung intensiviert. Sondern weil es auch jede Menge Knackpunkte gibt, bei denen schon die kleine Katze an unangenehme Pflichten herangeführt werden sollte. Dazu gehört zum Beispiel, ohne großen Widerstand in einen Transportkorb zu steigen.
Wer mit seiner jungen Katze Klickertraining macht, um die Samtpfote an ein bestimmtes Verhalten zu gewöhnen oder sie spielerisch auszulasten, kommt ohne Trockenfutterstücke nicht aus, da diese als Belohnung für erwünschtes Verhalten dienen. Und das Training erspart dann später jede Menge Stress – wer einmal einen Minitiger gegen seinen Willen in die Transportbox verfrachtet hat, weiß, was gemeint ist.
 
Fazit: Es gibt gute Gründe, bei der Fütterung von Jungkatzen auf sowohl als auch zu setzen: Nassfutter zur Grundversorgung. Trockenfutter dann, wenn es wirklich der Situation entsprechend Sinn macht. Dabei sollte man zusätzlich darauf achten, dass bei der Fütterung mit Trockenfutter immer genügend Wasser für die Katze zur Verfügung steht – am besten an mehreren Stellen in der Wohnung verteilt und nicht direkt neben dem Futternapf.

Bild: fotolila.com / Urheber: DoraZett